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Neuerstellung

Auf ein Arbeitszeugnis wartet man oft lange, manchmal zu lange: Eine chancenreiche Neubewerbung kann schnell an einem fehlenden Zeugnis scheitern.

Hat man sein Zeugnis endlich erhalten, ist die Enttäuschung und Verärgerung nicht selten groß: Statt einer individuellen Würdigung für jahrelange überdurchschnittliche Leistungen erhält man ein knappes 08/15- Zeugnis „von der Stange".
Viele Arbeitgeber und Vorgesetzte fordern ihre Mitarbeiter deshalb förmlich dazu auf, einen eigenen Zeugnisvorschlag einzureichen, denn dies spart beiden Seiten Zeit und Streit. Doch diese Chance birgt große Risiken, wie gerade erst wieder vom Handelsblatt-Magazin Junge Karriere im Gespräch mit dem Zeugnisexperten Klaus Schiller (arbeitszeugnis.de) herausgestellt wurde.

Wer mit den Eigenheiten der Zeugnissprache nicht im Detail vertraut ist, gerät auf dem äußerst schmalen Grat zwischen Eigenlob und Selbstkritik unweigerlich ins Stolpern – ohne es zu merken (Näheres im Artikel Die zehn häufigsten Fehler in Arbeitszeugnissen).
Das Ergebnis sind nicht selten sogenannte „Dilettantenzeugnisse", die bei Personalchefs aufgrund ihrer unfreiwilligen Komik zwar sehr beliebt sind, aber die Chancen auf eine erfolgreiche Neubewerbung minimieren.

Anbieter für Zeugnis-Erstellungen finden Sie in der Übersicht.
     
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